Zwischen Halluzination und Halbwissen: KI im Realitätscheck

6. März 2026
2 Min.

Wenn die globale Elite in Abgründe wie die Epstein-Affäre blickt, bröckelt das Fundament unserer Vorbilder. In einer Welt, in der Expertise oft nur noch simuliert wird, stellt die KI eine neue Herausforderung dar – nicht nur als Werkzeug des Bürgers, sondern als Instrument der Macht.

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Hier eine Zusammenfassung ಠ_ಠ des unten verlinkten Beitrages durch KI:

Kritisches Denken allein reicht nicht aus, um KI-generierte Inhalte zu bewerten. Ohne Fachwissen sind selbst ausgefeilte Frameworks wie PRÜFE (Prüfbarkeit, Relevanz, Ursprung, Faktencheck, Ergebnis) nutzlos. Die “GenAI Wall” zeigt, dass KI-Unterstützung nur bis zu einem gewissen Grad Wissenslücken schließen kann.

KI-generierter Output sieht professionell aus, kann aber fachlich fehlerhaft sein. Wer zu wenig Fachwissen hat, erkennt die Fehler nicht und lernt weniger, da KI-Unterstützung die Denkarbeit übernimmt. Dies führt zu einer sinkenden Fachkompetenzschwelle und gefährdet die demokratische Bildung.

Zum Text, um den es mir geht

Ich will mal so sagen: Immer häufiger denke ich, dass wir in diesen Zeiten schon einigermaßen gut mit KI-generiertem Output leben können. Fachlich fehlerhaft war letzten Endes doch so manches, was wir in der Vor-KI-Zeit als absolut korrekt angenommen und oft genug sogar an manch armen Tropf weitergegeben haben.

Fachwissen als Schutzschild – oder die Simulation von Fachwissen

Wer sich auf Unterstützung verlässt, muss das Fundament beherrschen. Das klingt richtig, fast schon banal. Doch Hand aufs Herz: Haben wir wirklich das Gefühl, dass die inflationär auftretenden Experten von heute das Fundament noch beherrschen, auf dem sie sich so sicher bewegen? Ich jedenfalls nicht. Und dabei spreche ich nicht von irgendwelchen akademischen Fehltritten, sondern von jener globalen Elite, deren moralisches und fachliches Fundament spätestens durch die Enthüllungen der Epstein-Affäre als hohl entlarvt wurde. Wenn die Vorbilder fallen, woran soll sich der Wissenserwerb dann orientieren?

Die KI als Werkzeug zu begreifen, ist ein guter Ansatz. Doch während wir uns über die unaufgeklärten Bürger sorgen, die damit vielleicht Unfug treiben, wird sie längst für die menschentötende Effizienz des industriell-militärischen Komplexes geschliffen. Vor diesem Hintergrund wirkt die Debatte um ein bisschen KI-generiertes Halbwissen im Alltag fast wie ein Hohn.

Horst Schulte
Horst Schulte
@HorstSchulte@horstschulte.com

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt, wie man so sagt, in der Provinz. Großstädte sind mir ein Gräuel.

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Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt (aus Liebe) auf dem Land.

8 Kommentare zu „Zwischen Halluzination und Halbwissen: KI im Realitätscheck“

  1. Ein Rasterelektronenmikroskop arbeitet anders als ein Lichtmikriskop. ich erklärte das mal einem Mitbesucher einer Ausstellung. Ein Physiker bekam das mit und schalt mich gehörig !
    i wasn’t amused.
    Bei Schach habe ich hohe Kompetenz und kann of die manchmal unzureichenden Kommentare von Streamern als solche bewerten. Ein Weltklassespieler würde meine Sicht wohl gelegentlich zu Trümmern zerreden. Das ist ganz natürlich.
    Wir alle sind ein Bündel an Halbwissen. Gut ist es, das immer zu beherzigen.

  2. Hallo Horst,
    mich irritiert hier die Angabe zur Quelle im 1.Kasten: „Quelle (Zussammenfassung durch KI) ಠ_ಠ“

    der Link führt dann auf https://barbarageyer.substack.com/p/ki-fachkompetenzschwelle – aber das ist doch KEINE Zusammenfassung von KI, sonder der Substack-Account von Barbara Geyer.

    (Nur noch die Zusammenfassung einer Quelle anzubieten ohne den Direktlink zu derselben hätte ich eh nicht gut gefunden). Aber warum steht das dann da?

  3. (und was ist nun mit der Quellenangabe? :-))

    Inhaltlich enthält der Zitatkasten etwas, das für mich mittlerweile zur KI-Allgemeinbildung gehört. Es wird überall gebasht und gewarnt, sodass wirklich jeder wissen müsste, dass KI auch irren kann und dennoch schön formuliert.

    Einen Blogpost zum Thema „Kritisches Denken wird überschätzt“ hab ich kommentiert und wieder mal zum Besten gegeben, dass man schon Ahnung von dem haben sollte, worum es jeweils geht, um sinnvoll mit KI zu arbeiten.

    Ansonsten ist dein Post ein Rant im Sinne eines Rundumschlags, der so extrem pauschalisiert, dass ich damit nichts anfangen kann. „Globale Elite“ – das sind viele verschiedene Kreise und ich hab keine Ahnung von deren Mindset. Dass zudem KI (und Robots) als Waffen eingesetzt werden war zu erwarten, hat aber (meine Sicht!) rein garnichts mit unseren Debatten über KI-Nutzung und KI-Ergebnisse zu tun. Die sind und bleiben für mich relevant, an der Waffennutzung kann ich sowieso nichts ändern.

  4. Vielleicht stehe ja ich irgendwie auf der Leitung!

    Fakt ist: Das Wort „Quelle“ ist mit dem Original-Substack der Autorin verlinkt. Das Wort „(Zussammenfassung durch KI)“ ist GARNICHT verlinkt! Deshalb hatte ich den Eindruck, es sei eine „Erläuterung“ zur Quelle mit Link, ich erwartete also eine KI-Zusammenfassung, fand aber den Originaltext der Autorin. Ergebnis: schwer verwirrt, hier die Frage gepostet.

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