Warum gehen uns die Arbeitskräfte aus?

Zu wenig Arbeitskräfte und doch könnten Menschen Ihre Arbeitsplätze verlieren. Was scheint wie die Quadratur des Kreises, ist einfach deutscher Irrsinn.

4 Gedanken

2 Min.



Merken

Ich wundere mich darüber, wie schnell (nach der Pandemie) der Mangel an Arbeitskräften (nicht nur Fachkräften) zugenommen hat. In diesem ZDF-Beitrag wird versucht, hinter die Gründe zu kommen.

Vor allem finde ich interessant, dass ehemalige Mitarbeiter der Gastro-Branche in so großer Zahl nicht wieder in ihre alten Wirkungsstätten zurückwollen. Das Beispiel eines Mannes, der dort jahrzehntelang als gelernte Fachkraft gearbeitet hat, ist aufschlussreich. Er hat einen neuen Job und sagt, dass er jetzt das Doppelte verdiene. Er werde voraussichtlich nie wieder in die Gastro-Branche zurückkehren.

Unsere Bürokratie und die ursprünglich wohl gut gemeinten Regeln und Vorgaben führen in Deutschland, trotz anderslautender Bekundungen aus der Politik weiterhin dazu, dass alles viel zu langsam und stockend abläuft. Gerade kam ein Vorstoß aus Baden-Württemberg an die Öffentlichkeit. Danach sollen Migranten zur Arbeit verpflichtet werden.

Einige Landräte stellten diese Forderung auf. Dass dies in Teilen der deutschen Öffentlichkeit kritisch aufgenommen wurde, muss ich nicht extra erwähnen. Wir lernen nicht dazu! Lieber folgen wir solchen Nachrichten, wie „DIE ZEIT“ sie zuletzt veröffentlicht hatte. Danach sollen von den 2015 zu uns geflüchteten Syrern bereits über die Hälfte erwerbstätig sein. Wow! Schon über die Hälfte und das nach nicht einmal acht Jahren.

Das Argument, dass es an staatlichen Leistungen bzw. Nichtleistungen liegt, kann ich nicht mehr hören. Warum sorgen eigentlich nicht diejenigen, die ständig mehr oder weniger fordern, nicht für nachhaltige bzw. sinnvolle Änderungen?

Wenn sich Arbeitskräfte quasi ins Halbprivate zurückziehen, weil sie dem Geschäftsleben nichts abgewinnen können und sie lieber ihrer Work-Life-Balance frönen möchten, so ist das für mich auch ein Hinweis darauf, dass all diese Leute den Schuss nicht gehört haben. Ja, natürlich kann man mit WENIGER leben. Aber haben die, um die es hier geht, das je gelernt?

Kürzlich wurde in den Nachrichten gemeldet, dass die deutsche Industrie darüber nachdenke, Arbeitsplätze abzubauen. Es bleibt verwirrend, vielleicht auch verstörend, was in unserem Land vor sich geht. Heute wird ein leichter Anstieg der Arbeitslosenquote (7,4 %) in NRW gemeldet. Auch bundesweit steigt die Quote.

  • Log in or sign up to view It looks like you were misusing this feature by going too fast. You’ve been temporarily blocked from using it. https://ift.tt/nCr4XUQ —
  • Zur Abschreckung hergezeigt und vorgeführt Der kleine Bildausschnitt aus dem Video, auf dem keine Männer hergezeigt werden. Dieses Video ist in seiner Kälte wirklich besonders erschütternd. Man sieht Kristi Noem,
  • „E-Mail, Adressbuch, Kalender und Notizen: Auf dieser Seite finden Sie alle Leistungen, die Sie für 1 Euro pro Monat erhalten. Posteo steht für maximalen Datenschutz, konsequente Nachhaltigkeit und innovative Verschlüsselung:
  • Inhalt von Instagram anzeigen Hier klicken, um den Inhalt von Instagram anzuzeigen. Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von Instagram. Inhalt von Instagram immer anzeigen View on Instagram https://instagr.am/p/DH8-pBcKSk7/ hmmmm
  • Inhalt von Instagram anzeigen Hier klicken, um den Inhalt von Instagram anzuzeigen. Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von Instagram. Inhalt von Instagram immer anzeigen View on Instagram https://instagr.am/p/DH85k1FKMF6/ Bald .…

Horst Schulte

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 71 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt (auch aus Überzeugung) auf dem Land.

hs010225 a

Arbeitslose, Deutschland, Migration, Wirtschaft

Quelle Featured-Image: Standardbild...

Letztes Update:

36 Views
Anzahl Worte im Beitrag: 361

In der gleichen Kategorie blättern:

4 Gedanken zu „Warum gehen uns die Arbeitskräfte aus?“

  1. Die gehen nicht aus. Es bloß keiner Lust, die auch entsprechend zu bezahlen.
    Raider heißt jetzt Twix, sonst ändert sich nix!

  2. Ich bin auch etwas erstaunt. Die erste Frage, die Bewerber hier bei uns im Unternehmen stellen, ist nicht etwa die nach der Entlohung, sondern nach der Möglichkeit von Teilzeit, Homeoffice und Sabbatical. Wenn man sich mit jungen Leuten unterhält, scheint es aber tatsächlich so zu sein, dass ihnen Konsumgüter relativ egal sind.

    Auf der anderen Seite profitieren diejenigen oftmals von den wirtschaftlich gut aufgestellten Eltern. Ich kenne junge Erwachsene, die noch mit Mitte Dreißig zuhause wohnen – mit all den Annehmlichkeiten, die das mit sich bringt. Vielleicht sind die einfach nur klüger als die Generation, die meist mit fünfzehn, sechzehn Jahren ihre erste Ausbildung begonnen hat. 😉

    Ich denke, dass es einen Zusammenhang zwischen der apokalyptischen Berichterstattung der Medien und dem „Arbeitsfrust“ der Jugendlichen/jungen Erwachsen gibt.

    Die Panikmache führt bei vielen zu Resignation und/oder falschen Prioritäten. Vielfach habe ich die Argumentation gehört, dass es sich nicht lohne, in Ausbildung und Job zu investieren, da die Welt absehbar untergehe. Traurig aber wahr.

Lass deinen Gedanken freien Lauf


Hier im Blog werden bei Abgabe von Kommentaren keine IP-Adressen gespeichert! Deine E-Mail-Adresse wird NIE veröffentlicht! Du kannst anonym kommentieren. Dein Name und Deine E-Mail-Adresse müssen nicht eingegeben werden.


✅ Beitrag gemerkt! Favoriten anzeigen
0
Your Mastodon Instance
Share to...