Die Aussagen im Beitrag der Autorin ($), Eva Ladipo: „Toxische Männlichkeit: Die Monster, die wir schufen“ finde ich hilfreich bei meinen Versuchen, eine plausible Erklärung dafür zu finden, warum es mir so schwerfällt, die Veränderungen unserer Welt zu begreifen.

Klar ist, soweit ich es beobachte, dass all der Wahnsinn, der gerade abläuft, von Männern ausgeht. Von alten weißen Männern. Gut, der Krieg im Sudan bildet vielleicht eine Ausnahme. Männer sind jedenfalls auch dort Ausgangspunkt des Grauens.

Das progressive linke Lager, so Frau Ladipo, hat durch seine Identitätspolitik ein „Monster“ erschaffen, das die Weltordnung destabilisiert. Die Verteidiger von Freiheit und Demokratie sind diesem „Raubtier“ nicht gewachsen, da sie durch ihre eigene Entwicklung zu „Angsthasen“ geworden sind. Es fehlt ihnen an Eigenschaften wie Mut und Risikobereitschaft, die in Krisen überlebenswichtig sind.

Wir sehen Männer an der Spitze wichtiger Länder, die ihrer Verantwortung nicht gerecht werden und die auf viele Menschen den Eindruck machen, nicht ganz sauber zu ticken. Die drei, die momentan das Weltgeschehen in unserer Wahrnehmung prägen, gehören zu denen, für die ich kaum in der Lage bin, passende Beschreibungen zu formulieren. „Monster“ trifft es einigermaßen gut, auch wenn mit diesem Wort etwas umfassend Allgemeines gemeint ist.

Horst Schulte
Horst Schulte
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Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt, wie man so sagt, in der Provinz. Großstädte sind mir ein Gräuel.

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