Das französische KI-Startup Mistral AI und seine Angebote sind das, was wir in Europa als Antwort auf OpenAI, Google oder Anthropic gerade noch haben.
Danke für den Weckruf. Ich war zu Beginn meiner ersten Versuche mit dieser KI sehr angetan. Dann kam jedoch eine Phase, in der nur Fehlermeldungen zurückgeliefert wurden. Sie war lang und meine Gewohnheiten hinsichtlich der Nutzung veränderten sich (ChatGPT). Mal sehen, ob ich mich wieder erwärme.
Hallo Horst,
ich habe verschiedene Prompts entwickelt, die ich immer wieder nutze (viele rund ums Bloggen). Angefangen habe ich mit Spaces in Perplexity, dann GPTs in ChatGPT ausprobiert und die Prompts dann auch nach Le Chat gespielt. Es handelt sich in der Regel um Prompts, die mit Text zu tun haben. Die Ergebnisse, die mir Le Chat geliefert hat, sind für mich auf einer Höhe mit den genannten Wettbewerbern. Ja, ich empfinde die vorgeschlagenen Texte (z.B. Zusammenfassung unseres Podcasts auf Basis des Transkript) sogar besser als alle Wettbewerber (mehr in meinem Stil). Sicher auch ein Stück Geschmackssache.
Die Krux ist, dass Mistral nicht die Summen in das Endanwender-Produkt investiert, sondern verständlicherweise Geld mit Lösungen für Unternehmen und Verwaltungen verdienen will. Ws man so liest, sind die unternehmensspezifischen Lösungen auch gut.
Aber schau Dir Le Chat nochmal an. Ich hatte noch nie technische Probleme und Ausfälle.
Grüße
Stefan
@Stefan Pfeiffer: Ich habe seit deinem Hinweis wiederholt Mistral genutzt. Ehrlich gesagt, bevorzuge ich im Moment ChatGPT, insbesondere für Codeerstellung und diesbezügliche Unterstützung. Aber ich habe mir deinen Weckruf zu Herzen genommen. 🙂 Wir müssen etwas tun, wenn der Wettbewerb nicht auch auf diesem Feld für Europa unbefriedigend enden soll.