Wer findet Orban gut? Der Köppel aus der Schweiz!

9. April 2026
1 Min.

Köppel habe ich auf YouTube geblockt. Seit einem Jahr. Hat gut getan. Kann ich nur empfehlen!

Standardbild

Aus reiner Neugier habe ich noch einmal nachgesehen, was Roger Köppel in seiner Weltwoche derzeit veröffentlicht. Die Pause von seinen Beiträgen hat mir ehrlich gesagt gutgetan. Es ist erstaunlich, wie schnell man sich daran gewöhnt, sich nicht mehr regelmäßig über Inhalte zu ärgern, die eher den Puls hochtreiben als den Horizont erweitern.

Auch sein aktuelles Video fügt sich für mich nahtlos in das Bild ein, das ich bereits von ihm gewonnen habe. Die politischen Positionen wirken vertraut: eine klare Nähe zu Figuren wie Viktor Orbán sowie wohlwollende Bezüge zu Donald Trump und Benjamin Netanjahu. Das ist legitim – aber eben ein Kurs, der mich zunehmend auf Distanz gebracht hat.

Auffällig bleibt sein Ton gegenüber anderen Medien. Die Kritik ist deutlich, bisweilen scharf zugespitzt. Ob sie der Komplexität der Dinge gerecht wird, ist für mich zumindest fraglich.

Ich merke: Mir fehlt nichts. Und ich habe auch kein Bedürfnis, mich damit wieder intensiver auseinanderzusetzen. Manche Debatten wirken weniger als ein Austausch von Argumenten – und mehr wie das Drehen in vertrauten Schleifen.

Horst Schulte
Horst Schulte
@HorstSchulte@horstschulte.com

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt, wie man so sagt, in der Provinz. Großstädte sind mir ein Gräuel.

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Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 72 Jahre alt und lebe seit meiner Geburt (aus Liebe) auf dem Land.

4 Kommentare zu „Wer findet Orban gut? Der Köppel aus der Schweiz!“

  1. Ich Frage mich ja, wie man so ein brutales Oligarchen System, welches schlimmer ist, als Russland, Nordkorea und China zusammen, einfach abwählen kann.

    Ob da was an der Berichterstattung nicht passt?

    Allerdings gibt’s in Ungarn offensichtlich 3 Parteien, die eine Rolle spielen. AfD, Heimat und CSU. Eine Entwicklung, die Mustergültigkeit für die meisten Länder Europas aufweist.

    Wer könnte da der Nutznießer sein? Evtl. die Juneited Steht’s?

  2. Wer sein Wohl in der Partei sucht, kann es auch in der Kirche finden.

    Parteien sind wie Religionen: Kartelle der Macht.

  3. Es gibt Medien, die berichten. Und dann gibt es die Weltwoche – ein Blatt, das sich lieber in selbstgefälliger Propagandablase sonnt, als die Realität zur…

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