Anonyme Geister und andere Blog-Wunder

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von Horst Schulte

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Blog-Archäologie
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Als erfolgreichen Versuch kann ich die Zeitspanne, in der ich das anonyme Kommentieren hier im Blog, zugelassen habe, nicht bezeichnen. Über den Daumen waren es während der letzten Jahre ca. 70 Kommentare, die anonym hinterlassen wurden.

Das spricht dafür, dass viele Besucher doch »alte« Bekannte sind und ihre Meinung hierlassen. An dieser Stelle: Vielen Dank dafür!

Ich habe das Gefühl, dass es besser ist, die Kontrolle über das zu behalten, was an Kommentaren gepostet wird. Andere Blogger tun das auch. Also werde ich ab jetzt Kommentare freischalten, ehe sie sichtbar werden.

So kann ich vielleicht sicherstellen, dass ausgerechnet hier Kommentare von Unbekannten abgeladen werden, die doch tatsächlich unter Mitwirkung von KI erstellt wurden. Schließlich genügt es doch, wenn sich der Autor selbst zu den Verstrahlten zählen lässt, die die Hilfe künstlicher Intelligenz annehmen, um solche Art Geschreibsel Selbstgeschriebenem voller Seele und Persönlichkeit vorzuziehen.


Horst Schulte

Herausgeber, Blogger, Amateurfotograf

Mein Bloggerleben reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Ich bin jetzt 71 Jahre alt und lebe auf dem Land.

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Artikelinformationen

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9 Gedanken zu „Anonyme Geister und andere Blog-Wunder“

  1. Kann ich bestätigen. Man hört zwar immer wieder, von einigen Puristen, wie böse es ist, wenn man Name, Mailadresse und URL angeben soll. Die Realität sieht so aus, dass ich in diesem Jahr genau 3 Kommentare bekommen habe, welche die Angaben zu Name und Mailadresse nicht ausgefüllt haben, die also wirklich Anonym waren. Und mindestens zwei davon waren von einer Person.

    Ich glaube daher nicht, dass dieser Wunsch einer großen Mehrheit entspricht. Im Gegenteil: Viele geben die Daten gerne an, um zu zeigen, wer sie sind, und vielleicht auch, um einen Link zu ihrem Blog zu hinterlassen, was ich für legitim und wünschenswert halte.

  2. Ich habe auch schon mal ohne Namensnennung (Formular) kommentiert, dann aber wenigstens mit „Gerhard“ als Abschluss.
    Was doch aber wesentlich ist: Hat derjenige,der da kommentiert, sich die Zeit genommen, richtig zu lesen unddann auch einen adäquaten Kommentar hinterlassen?

    Ich habe das bloggen ja im august abgestellt , weil zu wenig adäquate kommentare kamen. dann lohnt sich eben nicht mehr das posten, finde ich.

    • @Gerhard: Kann das total verstehen. Wenn die Kommentare ausbleiben, verliert das Bloggen schnell seinen Reiz. Aber wer nur wegen der Reichweite und der Kommentare bloggt, tut mir irgendwie leid – das ist gerade echt schwierig. Ein Blog sollte auch für sich selbst Spass machen, nicht nur für die Zahlen. Mir sind beide genannten Faktoren total egal.

      • @Oliver: Kommentare hatte ich ja genug. aber eher selten relevante. irgendwann hatte ich eben genug.

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