Es gibt zu viele negative Nachrichten, finde ich. Aber diese hat mich nicht nur überrascht, sondern macht mich zudem noch besorgter, was unser aller Zukunft angeht. Unsere Nachbarstadt Jülich meldet „Trinkwasser wird knapp„.
Warum gibt es bereits jetzt Wasserprobleme in Jülich?
- Verdoppelter Verbrauch: Hitze treibt Wasserverbrauch durch Gartenbewässerung und Pools massiv in die Höhe – besonders nachts, wenn sich die Speicher eigentlich erholen sollten.
- Zu kleine Infrastruktur: Nur drei Tiefbrunnen und zwei Reservoirs mit 5000 m³ – für Spitzenlast schlicht zu wenig, ein neues Wasserwerk ist erst geplant.
- Kumulierte Trockenheit: Frühjahr 2025 und Winter 2025/26 waren beide ungewöhnlich trocken – der „Wasser-Akku“ wurde nie aufgefüllt.
- Extrem trockener April 2026: Nur halb so viel Regen wie normal (~25 statt 58 Liter/m²), was die Lage weiter verschärfte.
Das Grundproblem: Der Grundwasservorrat wird normalerweise in Winter und Frühjahr aufgefüllt. Da das im Jahr 2025/26 kaum passiert ist, reicht die erste Sommerhitze, um die Versorgung sofort an ihre Grenzen zu bringen.
Und ich hatte mich gefreut, dass es weniger regnet und endlich schönes Wetter ist. Zu früh gefreut.
Trockenheit in Deutschland – Fragen und Antworten | Umweltbundesamt

Das ist bestimmt alles nur im Forschungsreaktor versickert.